b84c21faaeNoch vor dem Einsetzen der Frostperiode konnten wir in diesem Spätherbst unser ambitioniertes Projekt starten, nämlich die Wiederansiedelung des deutschen Edelkrebses in jenem örtlichen Gewässer, das den Namen Krebsbach trägt, durch unser Dorf fließt und – betrachtet man das Gewässer von seiner Quelle aus – nahezu alle Herkunftsorte unserer Mitglieder verbindet. Damit auch unsere Bersröder Mitglieder vom Krebssegen nicht ausgeschlossen bleiben, wurde auch der dortige Dorfteich am Ortsrand in das Projekt einbezogen.

Nachdem wir durch das Auslegen von Reusen über mehrere Monate sicherstellen konnten, das sich mit dem amerikanischen Signalkrebs kein Überträger der tödlichen „Krebspest“ zumindest im Oberlauf des Krebsbaches befindet, haben wir uns zur Durchführung des Projektes entschieden, das auf fünf Jahre angelegt ist. In diesem Zeitraum müssen jährlich 1000 Jungkrebse (in einer Größe von ca. 3cm) ausgesetzt werden, um langfristig eine sichere Population anzusiedeln.

Dieses Projekt wird von einer Gruppe der Jungpfadfinder betreut, die sich nicht zuletzt auch um die Finanzierung des mit ca. 3.000 Euro recht kostspieligen Vorhabens kümmern wird.

Für die jetzige Gruppe der Sternwölfe, die im nächsten Sommerlager in die Stufe der Jungpfadfinder wechseln werden, wird es ein eigenes Ökoprojekt geben: „Wikinger meets Batman“ – wir freuen uns schon jetzt auf das Aufspüren und Beobachten von Fledermäusen.

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