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Dass es einmal Krebse im Krebsbach gab, darauf verweist nicht nur der Gewässername. Auch ältere Mitbewohner des Dorfes bestätigen, dass noch in der Nachkriegszeit dort Krebse zum Verzehr gefangen werden konnten.

Leider sind die Bestände des Deutschen Edekrebses inzwischen jedoch durch die so genannte Krebspest in allen Fließgewässern weitgehend auf dem Nullpunkt. Dagegen findet sich vielfach der amerikanische Signalkrebs, der aus privaten Aquarien stammt und die Krebspest weiter verbreitet, weil er sich ihr gegenüber als resistent erweist.

So wurde im Frühsommer 2013 damit begonnen, zunächst den Krebsbach hinsichtlich möglicher Signalkrebs-Bestände zu untersuchen. Erste Fangversuche im Spätherbst 2012 waren insofern für uns erfolgreich, als sich in den ausgelegten Reusen keine Signalkrebse fanden.

Im Oktober 2013 wurde damit begonnen, den Oberlauf des Kresbaches mit 1000 Jungkrebsen (Sömmerlinge) zu besetzen – eine Prozedur, die wie in jedem der vier nachfogenden Jahre wiederholen müssen.

Im Übrigen wird es auch darum gehen, den Bachlauf über weite Strecken krebsgerecht zu gestalten bzw. zu renaturieren (z.B. Schaffung von Unterschlupfmöglichkeiten).

Die geschätzten Projekkosten in Höhe von ca. 3.000 Euro wollen wir mit dem Verkauf von „Krebspatenschaften“ decken. Für 5 Euro bekommt jeder Pate einen Karamik-Krebs, den wir in unseren Gruppenstunden selbst herstellen.

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