
Den Weg ins Wohngebiet „Steiner Berg“ überquerten offenbar alljährlich viele Kröten, die in größeren Mengen dem nächtlichen Autoverkehr zum Opfer fielen. Diese im Dorf bislang weitgehend unbemerkte Tatsache wurde uns von einem Anwohner unlängst angetragen, woraus die Idee für ein neues Umweltprojekt entstand. Nach entsprechenden Recherchen zur Informationsgewinnung und Kontakt zum Klimamanager der Gemeinde sowie dem NABU hatte sich die Sippe Dovendyr bereit erklärt, einen vom NABU bereitgestellten Krötenschutzzaun aufzuspannen und die notwendigen Fangeimer einzugraben.


Der 150 Meter lange Zaun soll nun dazu beitragen, dass die Kröten vom Betreten der Straße gehindert werden und in einen der vielen Eimer springen. Dort müssen Sie täglich vormittags entnommen und auf die Wiese der anderen Straßenseite gebracht werden, wo sie ihre Wanderung zu einem Laichplatz fortsetzen können.
Die derzeitige Wandersaison soll genutzt werden, um das Aufkommen messen und damit die Größe der (noch) vorhandenen Population bestimmen zu können. Auf dieser Grundlage wird es dann möglich zu entscheiden, ob eine alljährliche Wiederholung der recht aufwendigen Maßnahme und der Kauf eines eigenen Krötenschutznetzes Sinn macht.
