Nun ist Laurenz seit fast fünf Monaten Stammesführer der berüchtigten Beuerner Wikinger. Und doch gab es einen Pferdefuß bei der Sache. Der Mann mit dem höchsten Amt im Stamm hatte stets Mamma oder Papa auf dem Beifahrersitz, wenn er mit dem Auto vorfuhr – sehr demütigend.

Aber damit ist nun endlich Schluss! Laurenz ist jetzt 18, darf das Auto seiner Schwester (nun alleine) weiter verbeulen und nachts nach Hause kommen, wann er will. Man sieht die Freude auf diese verheißungsvolle Zukunft in seinem Gesicht.

Nein, man sieht die Freude über den Besuch seiner Pfadfinderfreunde, die ihm vor der Haustür das Stammeslied „Hey ho, die Wikinger kommen“ sangen und anschließend die Bude stürmten, um Kuchen, Haribo und diese Schoko-Schaum-Dinger (das andere darf man ja nicht mehr sagen) zu futtern. Julian hatte einen Kuchen gebacken, und Laurenz hat es tatsächlich geschafft, die 18 Kerzen in einem Zug auszupusten.

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